Was ist Dukkah?

Dukkah ist die neue must-try Gewürzmischung, die derzeit Foodie-Herzen höher schlägen läßt. Die herrliche Kombination aus Nüssen und Gewürzen schmeckt nicht nur phänomenal, sondern bietet auch einen Abenteuerspielplatz für kreative Köche. Wer also nach einer neuen Küchenpassion sucht, sollte sich unbedingt an Dukkah versuchen.

Und was ist Dukkah eigentlich genau? Ganz klassisch besteht Dukkah aus Kreuzkümmel, Koriandersamen, Sesam, Haselnüssen und Salz . Das ergibt in erster Linie einen nussigen Geschmack mit erdiger Tiefe und leichtem Zitrusaroma. Kreuzkümmel und Koriander sorgen für ein breites Aromenspektrum. Deswegen läßt sich Dukkah so herrlich mit vielem kombinieren. Nüsse und Sesam sorgen für eine samtige Textur mit angenehmen Crunch.

Dukkah: Australisches Trendgewürz mit Ägyptischen Wurzeln

Dukkah stammt ursprünglich aus Ägypten von wo aus es sich im gesamten mittleren Osten verbreitet hat. Dort wird Dukkah traditionell als eine Art Dip zu dünnem Fladenbrot und Olivenöl gereicht. Damit die trockene Mischung am Brot pappt, dippt man zunächst ein Stück Brot  in Olivenöl und anschließend in Dukkah. Oft wird Dukkah auch einfach so gesnackt – ganz ohne irgendwas. Zum glorreichen Trendgewürz wurde Dukkah allerdings weit von seinem Urpsrung, nämlich in Australien. In der Foodie-Nation ist Dukkah quasi allgegenwärtig. Es gibt sogar „Busch“-Varianten, die Dukkah mit einheimischen Australischen Gewürzen interpretieren.

Mit Dukkah kann man herrlich kreativ kochen

Mindestens genauso kreativ sind die Australier, wenn es darum geht Dukkah kulinarisch in Szene zu setzen. Unbedingt ausprobieren sollte man Dukkah zum Beispiel als Panade für Fisch oder Dry Rub für im Ofen gebackenes Fleisch. Sogar Tofu läßt sich mit einer Dukkah-Kruste panieren. In Suppen und Pürees erzeugt man mit knusprigem Dukkah einen einen schicken Texturkontrast. Probier die nächste Tomatensuppe doch mal mit einem Löffel Dukkah als Topping!  Schön knusprig ist Dukkah auch in Salaten, vor allem in solchen in denen Avocado, Eier oder Fleisch im Spiel sind. Mein persönlicher Favorit sind übrigens Dukkah-Eier: wachsweich gekochte Frühstückseier im Dukkah-Mantel. Schön anzusehen und super lecker.

Frisch geröstet und gemörsert schmeckt Dukkah am besten

Dukkah ist eine der Gewürzmischungen, die man am besten selber macht. Zum einen ist die Zutatenliste überschaubar. Zum anderen schmeckt Dukkah am besten, wenn alle Zutaten frisch angeröstet sind. Für eine gelungene Dukkah Mischung ist außerdem die Textur ein entscheidender Faktor. Die charmante Ungleichmäßigkeit von teils grob-knusprigen und teils samtig-weichen Nüssen kriegt man eigentlich nur mit einem Mörser hin.

Nicht zuletzt macht es auch jede Menge Spaß mit den Zutaten zu spielen und sich an eigenen Dukkah-Varianten zu versuchen. Wer gerne experimentiert, kommt mit Dukkah voll auf seine Kosten. Denn der Geschmack sich mit viel Spielraum kreativ gestalten. Beliebt sind zum Beispiel Mandel- oder Pistazien-Dukkah. Yotam Ottolenghi verfeinert sein Dukkah mit Sonnenblumenkernen, Fenchel, Paprika und Nigella. Andere beliebte Add-ons sind Kokosflocken und Chili. Lust gekriegt? In unserem Dukkah DIY-Artikel geben wir Dir ein Grundrezept plus Formel für Variationen and die Hand. Schau vorbei und leg los!