Französische Köche mörsern Quatre-Epices frisch und nach Bedarf. Das schmeckt nicht nur besser, sondern gibt Dir zudem die Freiheit die Mischung nach Deinem eigenen Geschmack zu gestalten. Quatre Epices selber machen ist zudem denkbar einfach. Wie der Name schon sagt, besteht die französische Gewürzmischung in ihrer klassischen Variante aus lediglich vier Zutaten: weißer Pfeffer, Muskat, Ingwer und Nelke. Heutzutage kommt statt Ingwer oft Zimt in der Mischung. Es gibt aber noch zahlreiche weitere Variationsmöglichkeiten.

Zum Einstieg geben wie Dir ein klassisches Grundrezept an die Hand. Von „dort“ aus kannst Du nach belieben Zutaten ausstauschen oder ergänzen.

Quatre Epices selber machen: klassisches Grundrezept

Zutaten
  • 4 El weißer Pfeffer
  • 1 El Muskatnuss (ca. 1 Muskatnuss)
  • 1 Tl Ingwerpulver
  • 1 Tl Nelke (ganz)
Zubereitung:

Pfeffer und Nelken in einer Pfanne trocken anrösten bis sie aromatisch duften. Dann im Mörser oder in der Gewürzmühle fein mahlen, die Muskatnuss reiben und das Ingwerpulver dazugeben. Alles gut vermischen.

Quatre Epices selber machen: Rezeptvariationen

Zimt (statt Ingwer)

Mach es weihnachtlich mit Zimt! Im Gegensatz zu Ingwer macht Zimt die Mischung etwas wärmer, milder und weihnachtlicher. Diese Variation passt z.B. toll zu Lammfleisch oder weihnachtlichen Backwaren. Ingwer verleiht Quatre Epices dagegen zusätzlich Schärfe und ist die richtige Wahl für alle die es gerne prickelnd scharf mögen oder auf der Suche nach Außergewöhnlichem sind.

Schwarzer Pfeffer oder Langpfeffer (statt weißer Pfeffer)

Probier eine andere Pfeffersorte! Weißer Pfeffer ist klar und scharf. Schwarzer Pfeffer bringt dafür die typisch holzigen Pfefferaromen mit sich, die weißem Pfeffer abhanden gekommen sind. Die Variante mit Schwarzem Pfeffer empfiehlt sich vor allem für kurzgebratene Gerichte oder einfach für all jene die keinen weißen Pfeffer im Gewürzregal stehen haben. Wem das zu langweilig ist, kann an dieser Stelle auch zu Langpfeffer greifen, der sich vor allem in Kombination mit Ingwer sehr gut macht. Langpfeffer ist überaus aromatische und weitaus weniger scharf ist als schwarzer oder weißer Pfeffer. Er eignet sich für also für alle die es gerne mild und elegant mögen. Besonders empfehlenswert ist er in Kombination mit Schweinefleisch, an Obst oder an eingelegtem Gemüse.

Muskatblüte statt Muskatnuss

Verwende Muskatblüte statt Muskatnuss. Das ist unter Umständen schon deswegen eine gute Wahl, weil Du  Muskatblüten leicht mörsern kannst. Ansonsten macht sich etwas feinere und hellere Aroma der Muskatblüte besonders gut an Desserts, Gemüse und Obst.

Abrunden mit Piment

In Frankreich wird Piment unter anderem auch „Quatre-Epices“ genannt. Das ist verwirrend, aber kein blöder Zufall. Denn Piment vereint die Aromen von Pfeffer, Muskat, Zimt und Nelken und ist damit sein ganz eigenes Viergewürz. Piment fügt sich also prächtig in die Mischung ein und kann sehr gut zur aromatischen Abrundung verwendet werden.

Rezepte mit Quatre Epices

Wenn Du Dein frisch gemahlenes Quatre Epices gleich ausprobieren willst dann probier z.B. unser Rezept für elsässische Weihnachtsplätzchen oder Auberginen-Süßkartoffel Schmortopf. Inspiration für weitere Gerichte findest Du in unserem Beitrag „Was ist Quatre-Epices?